Wie die meisten Schweizer in der CH, welche eine angemessene Wohnung besitzen, haben auch wir seit neuestem ein Geschirrspühler. 1.5 Jahre lang haben wir uns abgekrampft ohne Geschirrspühler. Jetzt seid ca. 5 Wochen geniessen wir den Komfort und den Luxus eines “Lisis” (so der Name meines Siemens Ultra-Mega super Geschirrspühler).
Schon nach wenigen Wochen, zeigt sich auch bei mir das Phänomen “Geschirrspühler” und “Männer” in der Küche. Meine Freundin, die Steffi, hat mir schon vorzeitig von diesem Problem erzählt. Es ist das: “Das Geschirr läuft nicht selber in den Geschirrspühler”-Problem, welches Männer aufweisen. Ich habe mich immer gefragt, warum der Freund von Steffi im Glauben ist, dass das Geschirr selber in den Geschirrspühler läuft.
Nun, 5 Wochen, ein Umzugswochenende und zahlreiche Geschirrspühler-Gebräuche später, bin ich an den Punkt gekommen, wo ich auch in meiner Haushaltung und Küche, dieses “Phänomen” feststellen muss.
Nebst dem “Das Geschirr läuft nicht selber in den Geschirrspühler”-Phänomen, gibts da aber noch ein anderes, sehr lustiges… nämlich: “Ich stelle das Glas immer zuforderst hin, damit Miri nicht sieht, dass der Geschirrspühler noch viel Platz hätte”-Phänomen. Mal ganz ehrlich! Liebe Männer! Wir lieben euch wirklich über alles, könnten nicht ohne euch Leben, lieben es, in euren Armen zu liegen, ABER was im Himmel, habt ihr für ein Problem mit dem Geschirrspühler?
Ich sag euch, es wäre eigentlich ganz einfach. Geschirrspühler auf, Geschirr zu hinterst rein, Geschirrspühler zu. Um das “Einschalten” des “Lisi”‘s können wir uns dann immernoch kümmern. Liebe Männer, untersützt uns doch ein bisschen im Haushalten. Ich weiss, Abstauben, Staubsaugen und Putzen, das ist nicht euer Ding! Deshalb gibt es Geschirrspühler, damit die Männer auf eine ganz einfache Art und Weise, uns Frauen etwas unter die Arme greifen können.
Es gibt noch ein Phänomen… und zwar das “Männer können die Spühli nicht einräumen”-Phänomen. Und ich rede da nicht nur vom “zu vorderst hinstellen” sondern auch von vollkommen abstrusen Geschirrplatzierungen. Eine Pfanne in den Gläser-Teil gequetscht und ein Messer liegt auch noch einfach irgendwo… unten Teller und dann wieder – einfach so – eine Schöpfkelle. Und auf die Frage: “Warum ist die Schöpfkelle da unten zwischen die Teller geklemmt?” Kommt die antwort: “Es hatte ja oben keinen Platz mehr!” – haha aber mal die Pfanne runter nehmen… näi, das gohd nöd!
Darum heisst bei mir die Devise: ICH mache die Spühlmaschine. haha (Ja gut, ich bin auch ein mann… haha aber wenns um die “Lisi” geht, bin ich das Mädel)
haha, dieses Phänomen kenne ich vom Geschäft her auch. Scheinbar scheint es den Leuten hier egal zu sein, wo das Geschirr hinkommt
Da finden sich schon auch ab und zu kleinere Pfannen in der “Gläser”-Abteilung, wieder.
Aber die grosse Frage ist doch: “warum ist das bei Männern so? “.
Bei zwei Männern, muss ja auch jemand das “Mädel” spielen
Sonst wäre der Geschirrspühler 1. immer leer, 1b. dafür die Küche immer voll und 2. immer sehr unvorteilhaft gefüllt und daher 2b. ständig am laufen
hahaha gut, bei uns ist relativ oft:
hahaha
1. 1b. 2. und 2b.